Doosan Portable Power und Colas Rail: die Zuverlässigkeit, Robustheit und Leistung, die für den Betrieb unter extremen Bedingungen benötigt werden

31/10/2013

WATERLOO, Belgien - Colas Rail ist ein französisches Bauunternehmen, spezialisiert auf Dienstleistungen im Eisenbahnsektor. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Colas-Gruppe (selbst Bestandteil der Bouygues-Gruppe) und beschäftigt rund 3900 Mitarbeiter. Der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2012 betrug 656 Millionen Euro. Der in der Nähe von Chambéry ansässige Geschäftsbereich RTS von Colas Rail beschäftigt 80 Mitarbeiter und ist auf die Unterhaltung und Instandsetzung von Eisenbahntunneln spezialisiert. Der Geschäftsbereich unterhält eine Flotte von 12 Doosan Portable Power-Kompressoren (z. B. Ingersoll Rand) sowie einige ältere Modelle, die seit mehr als zehn Jahren im Einsatz waren.

Colas Rail war das erste Unternehmen Frankreichs, das die neue Generation fahrbarer Baukompressoren von Doosan, die die Stufe-IIIB-Emissionsnormen einhalten, erwarb.. Anfang September erwartete das Technikerteam der Büros in Les Marches von Colas Rail RTSin der Nähe von Chambéery mit Spannung die Lieferung von zwei fahrbaren 12/250 Baukompressoren der neuen Generation. Dieser große Stufe IIIB-konforme Kompressor verfügt über eine Freiluftfördermenge von 25 m3/min und einen Arbeitsdruck von 12 bar.

Ein Härtetest für die neue Ausrüstung
Eine Colas Rail RTS setzt die Doosan Portable Power-Kompressoren überwiegend für schnell anziehenden Trockenspritzbeton bei Instandsetzungs- oder Umbauarbeiten im Tunnelinneren ein. Die Kompressoren sind auf Eisenbahnwagen montiert und müssen stundenlang im Tunnel funktionieren - bis die Arbeit getan ist. Sowohl Mensch als auch Maschine müssen extreme Arbeitsbedingungen aushalten, einschließlich der hohen Temperaturen, die durch den beschränkten Raum, indem die Arbeit ausgeführt wird, entstehen. Darüber hinaus ist trockene Luft absolut erforderlich, damit der Trockenspritzbeton effizient aufgebracht werden kann. Dank seiner Doosan-Kompressoren gelang es dem Team von Colas Rail RTS rund 98 % der Feuchtigkeit aus der Luft zu entfernen. Nach Abschluss der Arbeiten sind die Kompressoren häufig von oben bis unten mit Spritzbeton bedeckt.

Thierry Delaporte, Technischer Direktor von Colas Rail RTS, erklärt: „Unsere Teams müssen bei ihren Tunneleinsätzen unter schwierigen Bedingungen arbeiten, und dies sehr oft nachts, damit der Schienenverkehr nicht behindert wird. Auch unsere Ausrüstung wird hart rangenommen; deshalb brauchen wir robuste Maschinen. Wir benutzen Doosan-Kompressoren nun schon seit mehreren Jahren und wissen mittlerweile ihre Leistung, Verlässlichkeit und einfache Wartung zu schätzen.’“

Eine neue mobile 12/250 Kompressor beweist seinen Wert im Madeleine-Eisenbahntunnel
Im September und Oktober 2013 führten Teams des in der Nähe von Chambéry gelegenen Geschäftsbereich RTS der Colas Rail einen für sie recht typischen Arbeitseinsatz aus, für den sie sehr viel Erfahrung mitbringen. Dabei ging es um Arbeiten im Madeleine-Tunnel in der Region Maurienne.
Wie viele gegen Ende des 19. Jahrhunderts ursprünglich aus Ziegelsteinen erbauten Eisenbahntunnel wird auch dieser den Anforderungen der neuesten Schienenverkehrsstandards nicht mehr gerecht. Im Zuge von Umbau- und Schienenverlagerungsarbeiten war daher auch eine „Wandverbreiterung“ erforderlich.

Die Erweiterungsarbeiten an sich stellten hierbei jedoch kein größeres Problem dar, weil nur ein kurzer Abschnitt des 359 m langen Tunnels davon betroffen war, in dem die Trasse bogenförmig, geneigt verlief. Was das Projekt schwierig machte, waren die Arbeitsbedingungen. Die Arbeiten mussten ohne Unterbrechung des Schienenverkehrs ausgeführt werden: das Klima war heiß, staubig und feucht, es gab strikte Auflagen bezüglich der Arbeitspositionen, und es wurden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Glücklicherweise hatten sowohl die Bauleitung als auch die von Colas Rail eingesetzten Teams sehr viel Erfahrung. Jedes Team wurde speziell für eine bestimmte Aufgabe eingesetzt: Markieren, Schneiden, Abbrechen, Abstützen, Beton mischen und spritzen, Endbearbeitung und Aufräumen. Soweit möglich, wurden die Arbeiten durch Spezialausrüstung mechanisiert, die auf Waggons montiert war und einen "Arbeitszug" bildete.

Das Aufbringen des Spritzbetons stellte hierbei die heikelste Phase der Operation dar, weil die Lebensdauer der Arbeit weitgehend von der Effizienz ihrer Ausführung abhängt. Colas Rail beschäftigt qualifizierte Fachkräfte als Erfolgsgarantie: ein Betonspritzteam, bestehend aus einem Maschinenführer und einem oder zwei Arbeitern, die den Beton aufbringen. Hierbei spielt die Erfahrung des Unternehmens eine ausschlaggebende Rolle, weil das Aufbringen von Trockenspritzbeton im Tunnel erfahrenes Personal erfordert sowie Ausrüstung, die den widrigen Bedingungen widersteht’. Feuchtigkeit, Staub und Hitze sind an der Tagesordnung.
Um diese Aufgabe zu lösen, entschied sich Colas Rail für den Einsatz seines neuen leistungsstarken Doosan 12/250 Kompressors, der die Stufe-IIIB-Emissionsnormen einhält. Das Gerät wurde eingesetzt, um einen konstanten Luftdruck zwischen 8 und 12 bar bei möglichst niedrigem Feuchtegehalt (unter 5%) bereitzustellen und so eine Spritzbetonauskleidung von höchster Qualität zu garantieren. Der Kompressor bewies, dass er in der Lage ist, lange Zeit bei herausforderungsvollen Umgebungstemperaturen perfekt zu funktionieren – vom Staub ganz zu schweigen!

Auftrag erfüllt
Neben seiner hervorragenden Leistung, zeigt sich der Doosan 12/250 als echter Gewinner für seine kompakte Größe, die den Einsatz auf einem französischen Eisenbahnwagen auf nur einer Spur ermöglichte.
Colas Rail legt zudem großen Wert auf eine einfache Gerätereinigung und -wartung. Der neue Kompressor erfüllte alle diese Erwartungen.
Colas Rail erneuert seinen Maschinenpark regelmäßig und plant bereits die Anschaffung neuer Doosan Portable Power-Kompressoren.